christi himmelfahrt, ascensio domini, ἡ Ἀνάληψις τοῦ Κυρίου, analepsis, die aufnahme, lautet der griechische text, zur rechten des herrn, nimmt er platz, sieht und schaut uns. die festschreibung einer transzendenz, einer theistischen erreichbarkeit, ein religo, von cis nach trans, von unten nach oben, vice versa. eine theologische zwischenstation, aus dem mythischen aufbrechend, auf dem wege in die aufklärung, den deismus, kein anschluss unter dieser nummer. kein unendlicher progress, im begrifflichen, im allegorisch-symbolischen, im versuch einer transzendenz, abbruch. eine fundamental ontologie, erkenntnistheorie, kann sich keine grenzen setzen, genetisch, unweigerlich folgten kategorienfehler. die theologie bleibt hier mit offenem, weiten horizont voraus, genetisch. die sehr bildhaften vorstellungen einer volksfrömmigkeit, warten geradezu darauf, auf ihre tragweite überprüft und eingebunden zu werden, in einen offenen horizont, als anker für davon ausgehende vertiefungen. das religio ist ein existenzial, trägt und bereitet den boden für ein credo. open range, als cowboy des glaubens unterwegs, you gonna have to serve somebody*, singt bob dylan. das kommende pfingstfest, ein gründungsmanifest für diesen dienst.


