können wir die apperzeption als integrale, substanzielle entität verstehen, oder ist diese apperzeption aus einer verlegenheit entstanden, ein zu dieser zeit nicht weiter auflösbares phänomen zumindest begrifflich einmal zu fixieren. die begriffliche annäherung an das, was wir möglicherweise tätiges bewußtsein nennen können, ist grundsätzlich deskriptiv, kaum ursächlich zu erfassen. der nexus von reflexion einer allrelation und zeitprojektion, δ-distribution, ist ein noch völlig unverstandenes, aber bestens beschriebenes phänomen, gleich dem biologischen. es gibt viele Anzeichen dafür, daß wir von einem nicht-deterministischen universum ausgehen können. letztlich sind die bekannten quanteneigenschaften indikatoren hierfür. daraus folgern wir, daß unsere wirklichkeit aus einer potentialität entspringt. dekohärenz stabilisiert diese ergebnisse in einem uns empirisch zugänglichen skalenbereich. dieser übergang potentialität, faktizität ist einem phasenübergang ähnlich.

..the days went slow, ..ai strat or telecaster ?

das diesem innewohnende grenzflächenphänomen, ist unser augenblick in der zeit, der allgemeine, auch psycho-logische zeitpunkt. der auf quanten bezogene begriff kollaps der wahrscheinlichkeits-amplitude ist nun zu verallgemeinern auf kosmologische vorgänge. die formal- und strukturwissenschaft mathematik findet und schafft begriffe, die uns in höchste regionen vordringen lassen, um tiefliegendste phänomene zu beschreiben und auch offenzulegen. was leibnitz prästabilisierte harmonie nennt, ist ein zusammenhang der terminus a quo und ad quem der wirklichkeit durchmisst und die möglichen korrespondenzen, relationen aufzeigt. die so erfolgreiche geschichte dieser relationen, wirft sicher ein neues licht auf den ex vulgo nominalismus. der strukturenrealismus, osr, ist eine ausformung dieses sachverhaltes, siehe auch chorismos. e. cassirers phänomenologie der erkenntnis*, ist sicher eine philosophie, die in einer umfassenden art und weise eine perspektive eröffnet, die den realwissenschaftlichen** character der mathematik in einem neuen licht erscheinen lässt.

*Philosophie der symbolischen Formen, Teil 3. Phänomenologie der Erkenntnis, Cassirer 1929 **platonische realität